Die Kampagne

Die Sicherung der Energieversorgung ist eines der zentralen Themen des 21. Jahrhunderts. Das Modell der fossilen Industriegesellschaften befindet sich  in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels und der abnehmenden Verfügbarkeit von natürlichen Ressourcen wie  z.B. Erdöl, in einem Umbruchprozess.

Zum einen ist die Gewinnung der fossilen Rohstoffe mit erheblichen ökologischen Risiken verbunden, wie die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko verdeutlicht hat. Zum anderen birgt die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ein erhebliches ökonomisches Risiko, da der globale Energiebedarf immer weiter steigt.

Aus allen diesen Gründen hat der Einsatz von Erneuerbaren Energien, wie Wind, Sonne, Geothermik oder Bio-Energie begonnen. Entscheidend ist aber auch die Verringerung des Energieverbrauchs durch Effizienzsteigerung und ein Umdenken in unserem Alltagsverhalten.

Die Kampagne „Die Energie im Dorf lassen“ hat zum Ziel,

die Menschen in der Region Mecklenburg-Vorpommern über das Konzept neuer und nachhaltiger Energiemöglichkeiten zu informieren, um Vorurteile und Wissenslücken abzubauen. Sie sollen motiviert werden, ein Bewusstsein für die Thematik zu entwickeln und sich wieder verstärkt mit ihrer Region zu identifizieren.

Weiterhin soll das Konzept Bioenergiedorf, wie es von der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (ANE) vertreten wird, auch nach außen hin bekannt gemacht und erörtert werden.

Die Kampagne ist ein Projekt vom Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbh und ist im Rahmen der Internationalen Sommeruniversität 2010 entwickelt worden, die in Karnitz, Mecklenburg Vorpommern statt gefunden hat.

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