Wege zum Bioenergiedorf | 29./30. Okt 2010

Die Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern lädt in Zusammenarbeit mit Ihren Kooperationspartnern wiederum zu einer anspruchsvollen Veranstaltung mit hochrangigen Vorträgen, Workshops und Erfahrungsberichten zum Thema Nachhaltige Nutzung Erneuerbarer Energien in kleinen Städten und Gemeinden in Mecklenburg – Vorpommern ein:

  • Bioenergiedörfer in Mecklenburg-Vorpommern.
    Chancen für den ländlichen Raum durch Wertschöpfung und Teilhabe.
    Wege zum Bioenergiedorf.

    Projektmanagement, Landwirtschaft als Innovationsträger, Clusterantrag.

Schirmherr der Veranstaltung ist der Ministerpräsident unseres Landes
Herr Erwin Sellering.

Weitere Informationen:
ANE Nachhaltigkeitsforum
Flyer

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Im Gespräch: Henrik Manthey

Bioenergie – was ist das eigentlich? Wir fragten Henrik Manthey, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der ANE (Akademie für Nachhaltige Entwicklung) Mecklenburg Vorpommern.

Das Gespräch [mp3] führte Christine Rohrer im August 2010.

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Up de bank

Das Video entstand im Rahmen der Internationalen Sommeruniversität 2010.

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Im Gespräch: Bertold Meyer

Die TeilnehmerInnen der Internationalen Sommeruniversität sprachen ebenfalls mit Bertold Meyer, Bürgermeister vom Bioenergiedorf Bollewick und Mitarbeiter der ANE (Akademie für Nachhaltige Entwicklung) Mecklenburg Vorpommern im Projekt „Coaching Bioenergiedörfer“.

Das Gespräch [mp3] führte Ingo Bever im August 2010.

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Neues aus Bollewick

Im Deutschlandradio lief erst kürzlich eine Beitrag über das Bioenergiedorf Bollewick, der einem kleinen Dorfspaziergang glich und die Besonderheiten des Ortes gut umschrieb. Geführt wurde die Tour durch den Bürgermeister & Visionär Bertold Meyer, der in seinem Dorf die Wende nach der Wende vollbrachte. Seither kann Bollewick als Vorbild für die Entwicklung eines Dorfes dienen und ist Hoffnungsträger für eine ganze Region. Weiterhin erklärt Christoph Schröder, Ökologe der Uni Greifswald, welche Potentiale in den Mooren Mecklenburg-Vorpommerns liegen.

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Unsere Wärme kommt von nebenan

Karl Teuscher

Karl Teusch

Langjährige Erfahrungen mit der externen Wärmeenergieversorgung hat Karl Teusch, der mit seiner Frau und der Familie seines Sohnes in einem Eigenheim im mecklenburgischen Ivenack wohnt. Unweit von seinem Haus befindet sich die örtliche Biogasanlage, die über ein Nahwärmenetz die Häuser seiner Strasse mit Warmwasser und Heizwärme versorgt. Vor etwa 4 Jahren hat er seine Öl-Heizung gegen den deutlich platzsparenden Anschluss der Nahwärme ausgetauscht und bislang nichts bereut, da hierdurch keine Investitionskosten für eine neue Anlage entstanden. Nach 15 Jahren stand er vor der Wahl den alten Brenner durch einen neuen zu ersetzen und entschied sich für den Anschluss an das Wärmenetz. Die deutlich geringeren Heizkosten gegenüber dem Öl, die zum Vergleich bei ca. 50 Cent/Liter Heizdiesel lagen, waren auch ausschlaggebend. Dass sich die Entscheidung auch heute noch lohnt, zeigte er an dem Beispiel, dass er für das gesamte Warmwasser seines Hauses im Juli 2010 nur 7 Euro zahlte.

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Mit Bioenergie ist es wie einst mit Vollwaschautomaten

Frau Martina Krüger, Anwohnerin von Ivenack

Martina Krüger, Anwohnerin aus Ivenack

In Ivenack (Mecklenburg-Vorpommern) arbeit Frau Martina Krüger in der Verwaltung der Evangelischen Stiftung Vollmarstein. Sie konnte uns interessante Auskünfte und Informationen über die Anfänge der Planung und den Anschluß des Pflegeheims Ivenack an die Biogasanlage geben. In dem Pflegeheim werden 70 Menschen liebevoll betreut. Vor ca. drei bis vier Jahren wurde die Einrichtung mit der Biogasanlage verbunden. Seitdem steht die Heizölanlage im Pflegeheim still und die Wärmeversorgung läuft komplett über das neu installierte Heizsystem im Keller. Die Einrichtung der Anlage übernahm die Wärmeversorgung Stavenhagen GmbH. Finanziert wurde die Anlage durch Fördermittel, die der Bürgermeister von Ivenack Herr Roland Lüker in engagierter Weise generiert hat. Frau Krüger kann nur Positives über die Wärmeversorgung mit Biogas berichten. Die Anlage läuft fast störungsfrei und sollte es doch einmal Schwierigkeiten geben kommt sofort ein Monteur, der sich um die Problembeseitigung kümmert. Auf jeden Fall mußte im Pflegeheim auch im Winter niemand frieren.Einen weiteren großen Vorteil sieht sie in der geruchsneutralen Funktionsweise der Anlage. Zu Anfang standen die Bewohner der Gemeinde der technischen Neuerung schon etwas mißtrauisch gegenüber. „Das mit der Bioenergie ist so wie damals als es die ersten Vollwaschautomaten gab“ sagt sie, „da haben auch erst Viele gesagt, dass die Wäsche damit nicht so richtig sauber wird. Irgendwann waren sie dann aber doch überzeugt.“ Im Falle von Ivaneck ist es dem beharrlichen Engagement des Ivenacker Bürgermeisters zu verdanken, der die treibende Kraft hinter der Idee war. So konnte die Investition in die Biogasanlage dann getätigt werden. Heute würde zumindest Frau Krüger nicht nein sagen, wenn sie die Möglichkeit hätte sich an ein solches Wärmenetz anzuschließen.
Weitere Informationen zum Bioenergiedorf Ivenack finden Sie hier.

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Zinzow auf dem Weg zum Bioenergiedorf

Unter der Überschrift „Zinzow wärmt sich selbst“ erschien unlängst ein Artikel in der Bauernzeitung(Ausgabe Mecklenburg-Vorpommern), der über die jüngesten Bestrebungen des Ortes in Ostvorpommern hin zum Bioenrgiedorf aufmerksam machte. Darin findet sich ein informativer Erfahrungsbericht eines Anwohners als auch die Beschreibung der gemeinsamen Anstrengungen von Gemeinde, lokalen Betreiber und den Dorfbewohnern. Der Artikel ist sehr lesenwert und kann hier über die Webseite des Bauernzeitung heruntergeladen werden.

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Mit voller Kraft voraus!

Henk van der Ham, ein Landwirt aus den Niederlanden, zog vor sechs Jahren (2004) nach Bollewick in Mecklenburg-Vorpommern, wo er heute mit seiner Frau und den drei gemeinsamen Kindern lebt und arbeitet. Seither betreibt er einen Hof mit Milchwirtschaft (ca. 240 Kühe) und Ackerbau.

Henk van der Ham

Henk van der Ham

In naher Zukunft wird der Betrieb um eine Biogasanlage erweitert, die der Familie ein zweites finanzielles Standbein schaffen wird. Die Planungen für diese technische Einrichtung laufen seit 2005, wo der Landwirt sich zum ersten Mal überlegt hat in erneuerbare Energien zu investieren. Begrüsst und unterstützt wird das Projekt vom Bürgermeister der Gemeinde Bollewick Herrn Meyer und der Arbeitsgemeinschaft Wärmenetz.

Auf dem Hof des Landwirts sind vier Mitarbeiter fest angestellt (darunter ein Maurer). Für den Betrieb und die Wartung der Biogasanlage wird ein weiterer fester Mitarbeiter eingestellt. Der Bau der Anlage folgt einem straffen Zeitplan. Seit der Grundsteinlegung am 6.7.2010 wurden die bestehenden Siloanlagen um zwei Silos erweitert. Ab September 2010 werden die drei Töpfe der Biogasanlage (Fermenter, Nachgährer und Endlager) mit einer Kapazität von zweimal 2200 m3 und einmal 4200 m3 errichtet. Am 01.01.2011 soll die fertige Anlage ans Netz gehen. Betrieben wird diese zukunftsweisende Energieversorgungstechnik mit Biomasse (Gülle und Festmist, Futtermais und Silage).

Mit der Verwendung von Getreide hat der Landwirt ethische Bedenken und würde die Nutzung zur Entsorgung nur von verseuchtem Getreide in Betracht ziehen.

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Lesestoff 1. Folge

Fördermöglichkeiten

Agentur für Erneuerbare Energien, Berlin
Deutschlands Informationsportal zu Erneuerbaren Energien
www.unendlich-viel-energie.de

Als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) seit Oktober 2003 auch für die Bioenergie-Beratung zuständig.
www.bio-energie.de

Bioenergie auf der Website „Erneuerbare Energien“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
www.erneuerbare-energien.de

Kommunal erneuerbar – Informationsportal für kommunale Entscheider von AEE & DStGB
Kommunal Erneuerbar“ unterstützt kommunale Entscheidungsträger bei der Umsetzung von Erneuerbare-Energien-Projekten vor Ort. Das Informationsportal gibt einen Leitfaden für den Ausbau der Erneuerbaren Energien an die Hand
www.kommunal-erneuerbar.de

Servicestelle Kommunaler Klimaschutz
www.kommunaler-klimaschutz.de

RegioSolar
Regionale Erneuerbare Energien-Initiativen leisten einen wichtigen Beitrag auf dem Weg in ein Neues Energiezeitalter. RegioSolar unterstützt diese Initiativen und Akteure mit dieser Internetplattform und forciert einen bundesweiten Austausch.
www.regiosolar.de

Sonnenseite von Franz Alt
Franz Alts Sonnenseite informiert über aktuelle Sendungen zu den Themen Ökologie, Solarenergie, aber auch politische Themen.
www.sonnenseite.com

Wissenschaft

Zentrum für Erneuerbare Energien, Freiburg im Breisgau
Das Zentrum für Erneuerbare Energien ist ein interdisziplinäres und fakultätsübergreifendes Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
www.zee-uni-freiburg.de

Forschungsprojekt: „EE-Regionen – Sozialökologie der Selbstversorgung“
Erfolgsbedingungen und Diffusion von Konzepten zur vollständigen Energieversorgung von Kommunen und Regionen auf der Basis erneuerbarer Energien – Schwerpunkt Bioenergie
www.ee-regionen.de

Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES, ehemals ISET e.V.), Kassel
Die Forschungsgebiete des Fraunhofer IWES umfassen das gesamte Spektrum der Windenergie sowie die Integration aller erneuerbaren Energien in Versorgungsstrukturen.
www.iwes.fraunhofer.de

Forschungs- und Entwicklungsprojekt EE-Regionen in Deutschland
100% Erneuerbare Energie Projekt
www.100-ee.de

Klimabündnis e.V., Frankfurt
Das Klima-Bündnis ist das europäisches Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen, die sich verpflichtet haben, das Weltklima zu schützen.
www.klimabuendnis.org

Innovationsstiftung Schleswig-Holstein
Die Innovationsstiftung Schleswig-Holstein (ISH)/ E.ON Hanse/E.ON unterstützt den Wissenstransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft und fördert auf den Aufgabenfeldern Technologie, Energie und Klimaschutz innovative Entwicklungen und deren Markteinführung.
www.i-sh.de

SAENA – Sächsische Energieagentur GmbH, Dresden
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SAENA geben unabhängigen Rat. Sie informieren Sachsens Bürger, Unternehmen, Kommunen, Schulen und Kirchen zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung und zur bewussten effizienten Energienutzung
www.saena.de

endura kommunal GmbH, Freiburg
Ausgehend von der Vision einer dezentralen Energieversorgung wollen wir gemeinsam mit Kommunen neue Wege zu mehr lokaler Wertschöpfung beschreiten.
www.endura-kommunal.de

Kampagne

Kampagne „100% erneuerbar“ der juwi Holdig AG
Durchbrechen Sie Grenzen und erreichen Sie mit uns das Ziel 100% erneuerbare Energien bis 2010 – mit 100& Herz und Verstand” für eine liebens- und lebenswerte (Um-)Welt.
www.100-prozent-erneuerbar.de

Veranstaltungen/Kongresse/Tagungen zum Thema Energie

Woche der Sonne – Aktiv für Solarenergie!
Hier sind alle Solarinteressierten eingeladen, die Woche der Sonne mit eigenen Veranstaltungen zu beleben. Über den Newsletter sind Sie bestens über den Stand der Vorbereitungen informiert!
www.woche-der-sonne.de

Berliner Energietage
Die Berliner Energietage finden jährlich statt und sind die mit Abstand größte Veranstaltung zum Thema Energieeffizienz.
www.berliner-energietage.de

Diskussionsforen zum Thema Bioenergie
Außerdem auch sehr interessant ein Bauernform, dass sich mit dem Thema beschäftigt:
www.landlive.de

Wichtige Links zum Thema Bioenergie:

www.fnbb.de
www.3-n.info

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